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Neue Kuratorinnen für Max-Planck-Institut und Kerckhoff-Stiftung

Neuer Sachverstand im Kuratorium: Volker Remmele, Vorstandsvorsitzender der William G. Kerckhoff-Stiftung, Prof. Dr. Thomas Braun, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung und der Vorsitzende des Kuratoriums, Kanzleramtsminister a.D. Friedrich Bohl, mit den beiden neuen Kuratorinnen, Dr. Claudia Walther und Sonja Kastilan. (jeweils v.l.n.r.) Foto: M. Heil – MPI für Herz- und Lungenforschung.

Dr. Claudia Walther und Sonja Kastilan in Kuratorium berufen

 

Die gemeinsamen Kuratorien des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung und der W.G. Kerckhoff-Stiftung erhalten personelle Verstärkung: Mit der Geschäftsführerin des Boehringer-Ingelheim-Fonds, Dr. Claudia Walther, und der Leiterin des Wissenschaftsressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Sonja Kastilan, nahmen zwei Expertinnen auf dem Gebiet von Wissenschaft und Forschung die Ernennung durch den Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft an. Kuratoriumsvorsitzender Kanzleramtsminister a.D. Friedrich Bohl konnte die beiden Kuratorinnen nun in der jährlichen Sitzung des Leitungsgremiums erstmals begrüßen. 
Auch der Geschäftsführende Direktor des Instituts, Prof. Dr. Thomas Braun, hatte Erfreuliches zu berichten: Zusammen mit den Universitäten in Gießen und Frankfurt war das Institut bei der letzten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich. Der Antrag für einen Exzellenzcluster „Kardiopulmonales Institut“ stellte am Ende die einzige erfolgreiche hessische Bewerbung dar. „In einem hoch kompetitiven Umfeld konnten wir mit unserem wissenschaftlichen Konzept überzeugen“, so Braun. In den kommenden Jahren werden die Partnereinrichtungen nun mit neuesten Methoden verschiedene Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und der Lunge erforschen und neue therapeutische Ansätze identifizieren. „Unsere Vision ist, dass Präzisionsbiologie der Treiber der Präzisionsmedizin ist“, erklärte Braun. 
In seinem Jahresbericht hob Volker Remmele, Vorstandsvorsitzender der Kerckhoff-Stiftung, vor allem den erfolgreichen Abschluss der Sanierung des rund 90 Jahre alten Institutsgebäudes in der Parkstraße hervor. Während der rund zehn Jahre dauernden Arbeiten seien nicht nur Laboratorien renoviert, sondern auch ein großer Teil der historischen Bausubstanz gesichert worden. „Insbesondere freut es mich, dass der historische Hörsaal nun wieder in weiten Teilen seinen ursprünglichen Charakter ausstrahlt“, so Remmele. Der Hörsaal böte nun den passenden Rahmen für einen Festakt zum anstehenden 90-jährigen Bestehen der Kerckhoff-Stiftung. 
Einen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit des Instituts bot Prof. Dr. Nina Wettschureck. Sie berichtete über neueste Forschungsansätze ihrer Arbeitsgruppe. Mit modernsten Verfahren gewinnt sie aus einzelnen Zellen Informationen über die Rolle von bestimmten Signalmolekülen bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Max-Planck-Forscherin hat die Hoffnung, mit diesem Wissen neue therapeutische Ansätze zu schaffen. 

 

MH
 

Pressekontakt

 

Dr. Matthias Heil

Pressesprecher

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