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Wissenschaftliche Schwerpunkte:

Genetische Kontrolle des Zellverhaltens während der Herzentwicklung im Zebrafisch

Jedes Jahr werden 6000 Kinder in Deutschland mit einem Herzfehler geboren. Als angeborener Herzfehler werden Fehlbildungen des Herzens und der großen Gefässe bezeichnet. Sie entstehen durch eine Störung in der Entwicklung des Herzens und der herznahen Gefässe.

Herzmuskelerkrankungen sind die zweithäufigste Erkrankung des Herzens nach Herzkranzgefässerkrankungen, wobei fast die Hälfte der verschiedenen Herzmuskelerkrankungen vererbt werden. Um bessere Diagnosen und Therapien für diese Erkrankungen zu entwickeln, ist ein Verständnis der Ursache ihrer Entstehung unerlässlich. Das Studium der Entwicklung des Herzens in Tiermodellen hat sich bereits in der Vergangenheit als nützlich erwiesen für das Verständnis der Entstehung von vererbbaren Herzdefekten. In unserer Arbeitsgruppe wird im Zebrafisch Tiermodell die Funktion von Genen studiert, die die Formveränderungen des Herzens während der Entwicklung regulieren.

 

Wissenschaftliche Ziele:

Entdeckung neuartiger Gene mit Funktion in der Steuerung der Herzentwicklung und das Studium dieser Funktion in der Kontrolle des Zellverhaltens kardialer Zellen.

Gruppenmitglieder:

Postdocs:

Sonja Hundt

Doktoranden:

Koroboschka Brand

Carina Detzer

Helene Braun

Technische Assistentin:

Regina Wagner

Kontakt:

Wissenschaftliche Nachwuchsgruppe

"Developmental Cardiogenetics and Signal Transduction"

Dr. rer. nat. Benno Jungblut

Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung

Parkstraße 1

61231 Bad Nauheim

Tel.: +49 (0)6032 705-0 (Büro)

Tel.: +49 (0)6032 705-0 (Labor)

Fax: +49 (0)6032 705-211

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